Arbeit. Arbeit.

27. Oktober 2009

Es ist soweit: Ich habe Arbeit gefunden und freue mich schon sehr darauf. :)

Diplom-Informatiker werden gesucht

14. Oktober 2009

Nach der Diplomarbeit und einem anschließenden, wohlverdienten Urlaub, bin ich nun auf der Suche nach einer festen Arbeitsstelle. Besonders der Bereich Software-Entwicklung und auch die Anwenderbetreuung interessieren mich, denn ich möchte nicht nur vor einem Rechner sitzen, sondern auch mit Menschen zu tun haben.

Die meisten Erfahrungen habe ich durch die Arbeit am Professorenkatalog bisher im Bereich der Webentwicklung sammeln können. Auch die Wartung von Servern und Backupstrategien sind mir dadurch vertraut. Ich bin jedoch offen für alles und würde auch sehr gern die vielfältigen Kenntnisse aus den Vorlesungen zur Software-Entwicklung jetzt in der Praxis anwenden und mich nicht auf Web-Entwicklung allein konzentrieren.

Meine freundliche Betreuerin von der Arbeitsvermittlung hat mich jedenfalls schon mal ermutigt. Sie war positiv überrascht als sie mir mitteilen konnte, dass es bundesweit noch viele offene Stellen für Diplom-Informatiker gibt. Ich bin mir sicher, dass da auch etwas passendes für mich dabei ist. :)

Diplomarbeit abgegeben

31. August 2009

Pünktlich zum Ende der Bearbeitungszeit habe ich letzte Woche meine Diplomarbeit mit dem Titel “Geschichtswissenschaftliche Datenbanken als Linked Data im World Wide Web am Beispiel des Professorenkatalogs der Universität Leipzig” eingereicht.

Ziel der Arbeit war es, die Umsetzung des Projekts “Professorenkatalog der Universität Leipzig” vorzustellen. Der Professorenkatalog enthält Biogramme von Professoren, die in Leipzig im 19. und 20. Jahrhundert gelehrt haben. Zur Erfassung der Daten wurde ein Ontologieschema für Professorenkataloge entworfen. Das Eingeben und Aktualisieren der biographischen Informationen wird von den Historikern am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Leipzig vorgenommen. Sie nutzen dazu die Software OntoWiki, die am Lehrstuhl für Betriebliche Informationssysteme an der Universität Leipzig entwickelt wird.

Die eingegebenen Daten werden dann mit Hilfe des Tools TOWEL für die Präsentation auf der Webseite exportiert. TOWEL steht für  ”Lightweight Ontology Web-Export Tool“. Das Tool wurde von mir entwickelt und ist Gegenstand der Diplomarbeit. Es ermöglicht dem Benutzer jede beliebige Ontologie zu exportieren und die Daten somit in eine relationale Datenbank zu überführen. Während des Exports können die Daten modifiziert und gefiltert werden. Die Filtermöglichkeiten erlauben es, sensible Daten wie zum Beispiel Passwörter oder Usernamen vom Export auszuschließen, wenn diese für den Webauftritt nicht benötigt werden.

Neben dem Tool und verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten, wird in der Arbeit außerdem die Idee für ein Ontologie-Schema vorgestellt, welches es erlaubt Historische Persönlichkeiten zu beschreiben. Viele vorhandene Vokabulare wie Foaf  oder Bio beziehen sich auf lebende Personen. Doch für die historische Forschung ist es wichtig, relevante Informationen zu bereits gestorbenen Personen zu speichern. In der Vergangenheit gab es andere Maßstäbe, welche Informationen wichtig waren. So war lange Zeit der Beruf des Vaters ein wichtiges Indiz für den Stand der Familie. Solche und andere Informationen müssen im Profil einer historischen Persönlichkeit erfasst werden können, damit auf diesen Daten geforscht werden kann.

Interessante Links zum Thema:

Professorenkatalog auf MDR Info

8. August 2009

Der Radiosender MDR Info berichtet am 9. August über den Leipziger Professorenkatalog. Der Beitrag von Peter Raulien wird je um 11.47, 12.47, 13.47 Uhr gesendet. Den Radiosender kann man auch über die Webseite des mdr hören.

Hier geht’s zum Professorenkatalog der Universität Leipzig.

LinkedData des Professorenkatalogs

15. Juli 2009

Die Arbeit am Professorenkatalog, insbesondere an der Veröffentlichung der Daten im RDF-Format schreitet weiter voran. Die wichtigsten Informationen wie Name, Geburtsort, -datum, uvm. werden bereits auf der Webseite als RDF angeboten allerdings ist die Fehlersuche noch nicht abgeschlossen.

Hier ein Beispiel für einen Professor – ich habe mal einen Magdeburger rausgesucht ;) – im RDF-Format

http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Bodenstein_743.rdf

Man kann sich die Daten natürlich nach wie vor im HTML-Format ansehen:

http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Bodenstein_743